Chronik des Modelleisenbahn-Clubs Baumschulenweg e.V.
Wie alles begann ...
1966
Im Wohngebiet Berlin-Baumschulenweg, Schöntaler Weg wurde mit Aushängen zur Bildung eines Modelleisenbahnklubs „Goldenes Flügelrad“ aufgerufen. Daraufhin fanden sich fünf Freunde im Kulturraum der Hausgemeinschaft Schöntaler Weg zusammen, die am 1.4. die Arbeitsgemeinschaft gründeten und dem Deutschen Modelleisenbahn-Verband der DDR (DMV) beitraten.
Die Hausgemeinschaftsleitung stellte der Arbeitsgemeinschaft Ende 1966 einen Hauskeller zur Verfügung. In vielen Stunden wurden die Voraussetzungen für die Nutzung des Raumes geschaffen.
1967
Der Direktor der 5. Oberschule in der Kiefholzstraße wandte sich im Februar an uns, da Erwachsene gesucht wurden, die modellbahninteressierte Schüler im Rahmen einer Arbeitsgemeinschaft anleiten sollten. Er bekundete seine Bereitschaft, uns Kellerräume in dem Gebäude zur Verfügung zu stellen. Damit wurde der Grundstein für eine enge, freundschaftliche Zusammenarbeit zwischen der Schule und der Arbeitsgemeinschaft gelegt.
Im März wurde der Umzug in die neuen Arbeitsräume abgeschlossen und der begonnene Aufbau einer H0-Anlage in den Abmessungen 4,00 m x 1,50 m fortgesetzt.
1968
Die Aktivitäten beschränkten sich nicht nur auf den Bau der H0-Anlage. Es bildete sich eine kleine Gruppe von Hobbyfilmern, die das Ziel verfolgten, mit Film- und Fotodokumentationen für den DMV zu werben. Im Jahre 1971 löste sich diese Gruppe wieder auf.
Im Rahmen des außerschulischen Unterrichts begann im Februar der Aufbau einer Schülergruppe.
In den Anfangsjahren sicherten Materialspenden der Mitglieder das Fortbestehen der Arbeitsgemeinschaft.
1969
Durch Verzögerungen bei der Generalsanierung der Schule konnten wir die begonnene Arbeit an der H0-Anlage sowie die Arbeit mit den Schülern nicht fortsetzen, da unsere Räumlichkeiten als Lager benötigt wurden.
1970
Mit Beginn des Jahres 1970 standen uns die Räume wieder zur Verfügung und ein dritter Raum war ab Juni für uns nutzbar.
Im Juli wurde begonnen, den Grundaufbau unserer H0-Anlage zu überarbeiten. Die Gleisführung wurde verändert und erstmals mit Schottermatten gearbeitet. Durch eine Erweiterung um zwei Platten vergrößerte sich die Fläche auf 6,00 m x 1,50 m.
Im September nahmen wir erstmals an der Modelleisenbahnausstellung am Berliner Fernsehturm teil.
Die Jugendgruppe erhielt die Aufgabe, ein Teilstück des rekonstruierten Bahnbetriebswerkes (Bw) Berlin-Ostbahnhof in der Nenngröße TT zu bauen. Im September und Oktober besuchten wir mit den Schülern mehrmals das Bw Berlin-Ostbahnhof, nahmen Vermessungen vor, fotografierten und fertigten die Baupläne im Maßstab 1:120 an.
Durch Unterstützung verschiedener Dienststellen der Deutschen Reichsbahn war es möglich, die Ausstattung der Arbeitsgemeinschaft mit Werkzeug und Material zu verbessern.
1971
Vom Direktor der Schule erhielt die Jugendgruppe eine Einladung zur „Messe der Meister von Morgen“. Sie präsentierte in den Räumlichkeiten der Schule den ersten Bauabschnitt der Anlage „Bw Berlin-Ostbahnhof“.
1972
Vom 17.9. bis 1.10. stellten wir unsere Anlagen auf der „2. großen Modelleisenbahnausstellung“ des Bezirksvorstandes (BV) Berlin des DMV aus.
1973
Im April nahm die Jugendgruppe mit der fertiggestellten Anlage „Bw Berlin-Ostbahnhof“ erstmals am „Spezialistentreffen junger Eisenbahner“ des BV Berlin des DMV teil und errang ein Diplom.
1974
Vom 27. bis 29.4. nahm unsere Jugendgruppe an der Schulmesse mit drei eigenen Anlagen teil.
An der „X. Messe der Meister von Morgen“ der Reichsbahndirektion Berlin, die vom 20. bis 24.5. im Reichsbahnausbesserungswerk „Franz Stenzer“ stattfand, beteiligten wir uns mit dem Exponat „Bw Berlin-Ostbahnhof“.
Im Oktober fand die Ausstellung des BV Berlin des DMV am Fernsehturm statt, auf der wir erstmals unsere „Solidaritätsanlage“ zum Einsatz brachten. Es handelte sich dabei um eine N-Anlage in einer Glasvitrine, gesteuert über einen ausgesonderten und umfunktionierten Fahrkartenautomaten. Für 20 Pfennig fuhren 4 Züge ca. 90 Sekunden nach einem festen Programm. Die Einnahmen betrugen 601,20 Mark. Für diese Idee erhielten wir großes Lob und Anerkennung in Presse und Rundfunk.
1975
Aufgrund einer Eintragung im Gästebuch der vorangegangenen Ausstellung am Fernsehturm: „Zeigt doch mal, wie man eine Anlage baut“, erhielt unsere Jugendgruppe den Auftrag, an 3 Anlagenplatten von je 1,00 m x 1,50 m die Baustufen einer Modelleisenbahnanlage zu demonstrieren. Von der 1. Baustufe, mit der Verdrahtung sichtbar oben verlegt, über eine Erweiterung in der 2. Baustufe bis zur Automatisierung in der 3. Baustufe wurde der Bau einer Anlage in der Nenngröße TT gezeigt.
Am 14.12. unternahmen wir eine Exkursion nach Leipzig. Auf dem Programm stand eine Führung durch den Hauptbahnhof und der Besuch der Modellbahnausstellung in den Messehäusern.
1976
Am 10.5. waren wir auf dem „Spezialistentreffen junger Eisenbahner“ mit dem Exponat „Wir bauen eine Modelleisenbahn“ vertreten, erhielten ein Diplom und wurden zum Zentralen Treffen delegiert.
Ende Mai besuchten wir den Containerbahnhof Berlin-Frankfurter Allee im Rahmen einer Exkursion.
Vom 16. bis 31.10. nahm unsere Arbeitsgemeinschaft an der großen Ausstellung am Fernsehturm teil.
Im Anschluss wurden in enger Zusammenarbeit mit dem VEB Berliner TT-Bahnen neue Lokmodelle der BR 56 und BR 86 erprobt. Auf unseren Anlagen wurden sie umfassend getestet und mit Protokollen versehen dem Betrieb im Februar 1977 zurückgegeben.
1977
Im Berliner Rundfunk wurde am 2.3. im Rahmen der Sendereihe „Berlin - Thema und Variationen“ eine Reportage von und mit unserer Arbeitsgemeinschaft gesendet.
Nach der Ausstellung am Fernsehturm im Jahr 1976 wurde das Kinderfernsehen der DDR aktiv. Es wurden mehrere Sendungen für die Reihe „Wie wär’s“ konzipiert. Erstmalig wurde gemeinsam mit anderen Arbeitsgemeinschaften eine Fernsehsendung gestaltet. Die Aufzeichnungen am 4.2. und 4.3. waren für unsere Jugendgruppe und ihre Begleiter ein unvergessliches Erlebnis.
In diesem Jahr standen die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft vor der wichtigen Frage, ob an der bestehenden H0-Anlage, in die seit mehr als 10 Jahren investiert wurde, weitergebaut wird, oder ob eine neue Anlage nach dem „Standardisierten Modellbahn System (SMBS)“ konzipiert wird. Dank umfangreicher Vorüberlegungen und eines Modells im Maßstab 1:10, welches die geplanten Anlagenteile mit der Gleisführung zeigte, fiel die Entscheidung zugunsten einer neuen SMBS-Anlage.
Im Ergebnis einer Exkursion zum Rangierbahnhof Frankfurt (Oder) wurde beschlossen, eine H0-Anlage zur Thematik „Ablaufberg“ zu projektieren und zu bauen.
1978
Die Arbeit an unserer SMBS-Anlage wurde mit hoher Intensität fortgesetzt.
Die Schüler und Jugendlichen arbeiteten unter Anleitung der erfahrenen Mitglieder am Modell des Ablaufberges mit moderner Rangiertechnik. Sie nahmen damit am Spezialistentreffen des BV am 8.5. in Frankfurt (Oder) teil und wurden mit einem Diplom ausgezeichnet.
Das Werk für Signal- und Sicherungstechnik Berlin (WSSB) stellte unserer Arbeitsgemeinschaft im Dezember einen kompletten Gleisbildtisch für die Steuerung der SMBS-Anlage zur Verfügung.
1979
Vom 1. bis 19.2. nahmen wir mit zwei Anlagen an der Ausstellung am Fernsehturm teil. Gezeigt wurden die ersten 3 Platten unserer SMBS-Anlage, in die bereits 1633 Stunden investiert wurden.
Auch die Anlage „Ablaufberg“ fand großen Zuspruch.
An unseren Anlagen wurde der 100.000ste Besucher der Ausstellung begrüßt.
In September begann die Jugendgruppe mit dem Bau des Projekts „Streckenelektrifizierung bei der Deutschen Reichsbahn“.
1980
Die Jugendgruppe nahm mit dem Projekt „Streckenelektrifizierung bei der Deutschen Reichsbahn“ am Spezialistentreffen des BV Berlin des DMV teil.
1983
Die Arbeit am Projekt „Streckenelektrifizierung bei der Deutschen Reichsbahn“ sowie der Bau an der SMBS-Anlage wurde fortgesetzt. Es wurden Schülergruppen gebildet, die sich mit der Aufarbeitung und Instandsetzung von Gebäudemodellen beschäftigten. Die erfahrenen Schüler halfen bei der abschließenden Landschaftsgestaltung der großen H0-Anlage mit.
1984
Die Jugendgruppe nahm am 15.5. am Spezialistentreffen Junger Eisenbahner des BV Berlin teil und konnte ein Diplom erringen.
Anlässlich des Nationalen Jugendfestivals der DDR vom 8. bis 10.6. beteiligten wir uns im S-Bahnhof Berlin-Alexanderplatz an einer Ausstellung mit dem Exponat „Streckenelektrifizierung bei der Deutschen Reichsbahn“.
1985
Unsere Freunde besuchten im Juni die Fahrzeugausstellung am Wriezener Bahnhof. Sie waren auch an ihrer Vorbereitung und Durchführung mit Arbeitseinsätzen beteiligt.
Vom 19.10. bis 3.11. beteiligten wir uns an der Jubiläumsausstellung des DMV am Fernsehturm mit den Exponaten SMBS-Anlage und dem Originalgleisbildstellwerk sowie „Streckenelektrifizierung bei der Deutschen Reichsbahn“ mit 3 Schautafeln.
1987
Mit Modellen des Betonmischzuges BMZ 50/0, Modelldarstellungen der Bohrtechnologie und der Rammtechnik zur „Streckenelektrifizierung bei der Deutschen Reichsbahn“ beteiligte sich die Arbeitsgemeinschaft an der Modelleisenbahnausstellung am Fernsehturm im September. Anschließend wurde mit dem Museum für Deutsche Geschichte ein Fördervertrag zur Überlassung des Projektes „Streckenelektrifizierung bei der Deutschen Reichsbahn - Bauen und Fahren“ geschlossen.
1988
Mit dem Projekt „Antrieb für eine Straßenbahn in H0m“ nahm die Jugendgruppe am Zentralen Spezialistentreffen in Prerow teil und wurde am 14.5. mit einem Diplom ausgezeichnet.
1989
Die politischen Veränderungen in der damaligen DDR brachten auch für unser Hobby spürbare Veränderungen mit sich. Es ergaben sich zahlreiche neue Möglichkeiten bei veränderten finanziellen und organisatorischen Bedingungen. So wurden uns die Arbeitsgemeinschaftsräume nicht mehr kostenlos zur Verfügung gestellt, die langjährige Unterstützung durch die Deutsche Reichsbahn bei Ausflügen und Ausstellungen fand keine Fortsetzung.
1990
Am 2.11. wurde die Umwandlung unserer Arbeitsgemeinschaft in den „Modelleisenbahn-Club Baumschulenweg e.V.“ beschlossen, der Eintrag in das Vereinsregister wurde in Folge beantragt.
1991
Auf einem außerordentlichen Verbandstag des DMV wurde dessen Auflösung mit Wirkung vom 28.2. beschlossen und den Vereinen empfohlen, dem Bundesverband Deutscher Eisenbahn-Freunde (BDEF), beizutreten.
In diesem Jahr standen der Weiterbau an der SMBS-Anlage und der Bau einer TT-Anlage im Vordergrund.
1992
Die Grundschule, die aus der einstigen Polytechnischen Oberschule hervorgegangen war und deren Räumlichkeiten wir seit 1967 nutzen, erhielt mit der Gründung des Volkshochschulkolleg Treptow in diesem Jahr eine neue Bestimmung, so dass auch die Basis für unsere Arbeit mit Schülern verlorenging.
1994
Wir begannen mit dem Bau der H0m-Anlage „Selketalbahn“ - unsere erste große Anlage nach einem konkreten Vorbild.
An der Modelleisenbahn-Ausstellung am Fernsehturm im Oktober nahmen wir erfolgreich teil.
Im Vordergrund unserer weiteren Tätigkeit standen die Umgestaltung von 2 SMBS-Platten zu einem funktionstüchtigen Bahnbetriebswerk auf der Basis der Lenz-Digital-Plus-Steuerung und die Fortsetzung des Baus der H0m-Anlage "Selketalbahn".
1996
Zum 30jährigen Bestehen des Modelleisenbahn-Clubs wurde die Arbeit der Mitglieder gewürdigt. Der Schwerpunkt unserer Tätigkeit war auf die Teilnahme an der Modelleisenbahn-Ausstellung am Fernsehturm vom 21.10. bis 3.11. mit der H0m-Anlage „Selketalbahn“ gerichtet.
1998
Das Jahr begann mit einer großen Bewährungsprobe. Innerhalb weniger Tage mussten wir im Januar unsere Clubräume wegen dringender Baumaßnahmen zur Verbesserung des Schulbetriebs frei machen. Die uns vom Bezirksamt Treptow angebotenen und gemeinsam besichtigten Räume wurden von uns renoviert, die Werkstatt und die Anlagen sind den neuen Bedingungen angepasst worden. Auch die N-Vitrinenanlage wurde umgebaut.
Anschließend stand das Jahr ganz im Zeichen der Vorbereitung auf die Ausstellung am Fernsehturm vom 30.10. bis 8.11.. Mit der H0-Anlage „Bahnbetriebswerk“, die wir dort zeigten, wird thematisch die Zeit der Traktionsumstellung bei der Deutschen Reichsbahn behandelt. Am Modell wurden die einzelnen Abläufe, auch funktionell, dargestellt. Alle eingesetzten Fahrzeuge wurden mit der Lenz-Digital-Steuerung betrieben. Ergänzend wurde eine Anschauungstafel angefertigt.
1999
Am 20.11. unternahmen wir eine gemeinsame Fahrt mit der Cabrio-U-Bahn unter der Stadt Berlin. Die nächtliche Tour war ein besonderer Höhepunkt.
Am 27.11. besuchten wir das Deutsche Technikmuseum Berlin. Für die Überlassung eines Eigenbau-Triebwagenmodells erhielten wir freien Eintritt für den Monat Dezember.
2002
Den Auftrag des BDEF, das Regionaltreffen Ost in Berlin im Herbst durchzuführen und gemeinsam mit den Freunden der „Kleinbahnen der Altmark e.V.“ auszurichten, wurde mit Erfolg umgesetzt. So wurde am 19.10. das ICE-Werk der DB in Berlin-Rummelsburg mit 35 Freunden besucht.
2003
Schwerpunkt der Vereinsarbeit war weiterhin die H0m-Anlage „Selketalbahn“. Mit dieser Anlage hatten wir uns für die Ausstellung im April im Freizeit- und Erholungszentrum (FEZ) Wuhlheide angemeldet.
2004
Da die Umgestaltung der H0m-Anlage „Selketalbahn“ einem Neubau gleichkam, stand diese auch in diesem Jahr besonders im Fokus. Höhepunkt war die Ausstellung am 15. und 16.10. im FEZ.
2005
Erneut mussten wir in vielen Gesprächen mit dem Bezirksamt Treptow-Köpenick und dem Direktor des „Treptow-Kolleg – Institut zur Erlangung der Hochschulreife“ (bis 1997 „Volkshochschulkolleg Treptow“) um die weitere Nutzung unserer Vereinsräume ringen.
Von der Harzer Schmalspurbahnen GmbH haben wir nach einer Anfrage Unterstützung in Form von Bauplänen, Gleis- und Lageplänen für bestimmte Streckenabschnitte erhalten. Das bedeutete einen völligen Neubau von Alexisbad bis Mägdesprung über Drahtzug. Auch zum Abschnitt von Quedlinburg bis Gernrode erhielten wir Material.
Am 5. und 6.11. stellten wir die H0m-Anlage „Selketalbahn“ auf einer Modellbahnausstellung im „Forum Landsberger Allee“ aus.
2006
Anlässlich des 40jährigen Clubjubiläums unternahmen wir am 7.4. mit dem Partybus der BVG „Der grüne Siegfried“ eine Fahrt nach Quedlinburg, weiter nach Gernrode und Mägdesprung, verbunden mit einem Besuch beim Freundeskreis der Selketalbahn e.V..
Eisenbahnfreunde aus Norwegen besuchten unsere Clubräume am 13.10. aus Anlass eines Treffens des BDEF. Es entwickelte sich ein reger Erfahrungsaustausch.
Anschließend konzentrierten wir uns auf den Wiederaufbau der H0-Anlage „Bahnbetriebswerk“ im Digital–Betrieb.
2007
Auf dem Verbandstag des BDEF konnten wir vom 17. bis 20.5. im Bw Berlin-Schönweide die H0-Anlage „Bahnbetriebswerk“ erstmals präsentieren.
2008
Die H0-Anlage „Bahnbetriebswerk“ wurde weiter verfeinert. Es wurden bewegliche Wasserkräne und der bewegliche Kohlekran eingebaut. Wir nahmen mit dieser Anlage an der Ausstellung im FEZ Ende November teil.
Zum Ende des Jahres wurde ein vollständig neuer Vorstand gewählt. Der bisherige Vorstand war mehr als 40 Jahre tätig, ein Generationswechsel wurde aus gesundheitlichen Gründen erforderlich. Alle Mitglieder bedankten sich für die Erfolge und Leistungen, die unter Leitung von Günter Nitzschke erreicht wurden.
2009
Der neue Vorstand beschloss, Kindern und Jugendlichen unser Hobby wieder aktiver nahezubringen.
Unsere Homepage wurde eingerichtet.
Es wurde verstärkt an der H0m-Anlage „Selketalbahn“ und ihrer Erweiterung geplant und gebaut. In diesem Zusammenhang fuhren Mitglieder unter anderem am 5.5. zum Fotografieren und Vermessen in den Harz.
2011
Unser Vereinsjubiläum nahmen wir zum Anlass, mit Unterstützung des „Treptow Kollegs“ im August einen „Tag der offenen Tür“ zu organisieren und in dem Rahmen allen Interessierten zu präsentieren, was im Laufe der Jahre an Anlagen und Modellen entstanden ist.
Anfang Oktober besuchten wir die Hobbymesse in Leipzig und nahmen am Regionaltreffen Ost des BDEF in Wismar teil.
2012
Da wir keine weiteren Räume des „Treptow Kollegs“ anmieten konnten, beschlossen wir, uns von der stationären Anlage, an der wir seit 1977 gebaut hatten, zu trennen. Nach dem Rückbau konnten wir an der H0-Anlage "Bahnbetriebswerk" und der H0m-Anlage „Selketalbahn“ gleichzeitig arbeiten und unseren zweiten „Tag der offenen Tür“ vorbereiten.
Im Ergebnis dieser Veranstaltung konnten wir mehrere Kinder und Jugendliche für das Modellbahnhobby gewinnen.
Ein Wasserschaden in unseren Clubräumen forderte den Rest des Jahres unseren Einsatz. Glücklicherweise wurde keine Anlage beschädigt - trotzdem mussten die Räume getrocknet und der Fußbodenbelag erneuert werden.
2013
Am 11.5. hat eine Gruppe Vereinsmitglieder einen Ausflug zur Schmalspurbahn „Pollo“ unternommen, die vom Prignitzer Kleinbahnmuseum Lindenberg e.V. betrieben wird.
Am 25.5. unternahmen wir einem Ausflug nach Zossen. Dort starteten wir mit Fahrraddraisinen. Von Mellensee ging die Fahrt dann mit einer Handhebeldraisine über Sperenberg bis zum Anschluss zum Kalksee.
Auf Basis einer TT-Anlage, die dem Modelleisenbahnclub zur Übernahme angeboten wurde, begann unter hohem Aufwand mit wesentlichen Veränderungen der Bau der TT-Jugendanlage „Wittenburg“.
Am 10. und 11.8. präsentierten wir unsere Anlagen im Rahmen des „Tages der offenen Tür“ in der „Villa Harmonie“ auf dem Gelände des „Treptow Kollegs" einem breiten Publikum.
Am 31.8. hatten wir wieder Besuch aus Norwegen. Die Modellbahnfreunde, die 2006 schon einmal bei uns waren, nutzten den MOROP-Kongress, um uns erneut einen Besuch abzustatten.
2014
Am 8. und 9.2. nahmen wir mit unserer H0m-Anlage „Selketalbahn“ an der Modellbahnausstellung der „Modellbahnfreunde Telz e.V.“ in Mittenwalde teil.
Zum Himmelfahrtstag machten sich vier Freunde auf, Weißwasser zu besuchen und fuhren mit der Dampfbahn nach Kromlau und Bad Muskau.
Nachdem im zurückliegenden Zeitraum viel Kraft in den Arbeits- und Brandschutz geflossen ist - so wurden Rettungspläne erstellt und auch entsprechende Kennzeichnungen angebracht - fand Ende Mai eine erste Rettungsübung statt.
Vom 3. bis 5.10. fand der bereits traditionelle „Tag der offenen Tür“ statt.
2015
Am 22.4. veranstaltete die Wohnungsbau-Genossenschaft „Treptow Nord“ eG (WBG-TN) einen „Tag der offenen Tür“. Die WBG-TN zeigte Interesse daran, dass sich unser Verein präsentiert. Dieses Angebot haben wir genutzt und mit der Ausstellung von Segmenten der Selketalbahn (Bahnhof Straßberg) Werbung für den Club betrieben.
Am 14.5. unternahm eine Gruppe Clubmitglieder einen Ausflug in das Eisenbahnmuseum Gramzow.
Ein weiterer interessanter Ausflug führte uns am 3.7. mit einen gecharterten Bus nach Wernigerode, wo wir die Werkstatt der Harzer Schmalspurbahnen GmbH in Westerntor besuchten.
Am 3. und 4.10. zeigten wir zum „Tag der offenen Tür“ neben der H0m-Anlage „Selketalbahn“ und der H0-Anlage „Bahnbetriebswerk“ auch eine Heimanlage.
2016
Bereits seit September 2015 wurde an einer neuen Satzung für unseren Club gearbeitet, die 2016 beschlossen und dem Vereinsregister übermittelt wurde.
Am 27.4. beteiligten wir uns wieder mit dem Bahnhof Straßberg und einer Gartenbahnanlage am „Tag der offenen Tür“ der WBG-TN.
Himmelfahrt wurde für einen Ausflug genutzt. Diesmal ging es zum „Heidekrautbahn“-Museum im Bahnbetriebswerk Basdorf.
Am 30.9. besuchten wir die Hobbymesse Leipzig.
Am 8. und 9.10. fand zum wiederholten Mal unser „Tag der offenen Tür" in der „Villa Harmonie“ statt. Wir hatten etwa 400 Besucher.
Am 26. und 27.11. sowie am 3. und 4.12. waren wir mit unserer H0m-Anlage „Selketalbahn“ auf der Ausstellung des „MEC Oranienburg“ in Lehnitz vertreten.
2017
An den Mittenwalder Modellbahntagen nahmen wir mit der H0m-Anlage „Selketalbahn“ teil.
Am 26.4. beteiligten wir uns wieder am „Tag der offenen Tür“ der WBG-TN, wo wir die TT-Jugendanlage „Wittenburg“ sowie die Gartenbahnanlage präsentierten.
Am 8.7. beteiligten wir uns am Kiezfest, dessen Organisator der im „Treptow Kolleg“ ansässige „Kiezclub“ war.
Am 15.7. besuchte unser Club das „Miniatur-Wunderland“ in Hamburg.
Vom 30.9. bis 1.10. führten wir unseren alljährlichen „Tag der offenen Tür“ bereits zum siebenten Mal durch, bei dem auch Clubmitglieder ihre Heimanlagen zeigten.
Am 21.10. richteten wir das Regionaltreffen Ost des BDEF in unseren Räumen aus, 17 Freunde anderer Clubs hatten sich hierzu angemeldet.
2018
Zum Bundesverbandstag des BDEF vom 10. bis 13.5. öffneten wir unsere Clubräume und konnten einige Interessenten begrüßen.
Mit großem Einsatz organisierten Mitglieder unseres Vereins eine Verkehrshistorische Stadtrundfahrt mit dem Bus durch Berlin, die alle Teilnehmer begeisterte.
Höhepunkt des Jahres war unser „Tag der offenen Tür“ am 29. und 30.9. in der „Villa Harmonie“. Neben unseren eigenen Anlagen hatten wir die N-Modulbahner der „Modellbahnfreunde Telz e.V.“ zu Gast, außerdem die Heimanlagen von Mitgliedern.
Anlässlich der Adventsfahrt der „Berliner Eisenbahnfreunde e.V.“ stellten wir die H0m-Anlage „Selketalbahn" im „Heidekrautbahn“-Museum im Bahnbetriebswerk Basdorf aus.
2019
Am 4.5. unternahmen wir einen Vereinsausflug zur Mansfelder Bergwerksbahn. Die Fahrt mit dieser Schmalspurbahn und eine Fahrt mit der der „Wipperliese“ bleiben in Erinnerung.
Am 26. und 27.9. fand unser 9. „Tag der offenen Tür“ statt - der letzte in Baumschulenweg.
2020
Nach einer Änderung des Nutzungsvertrages erhielten wir nach mehr als 50 Jahren die Kündigung für unsere Clubräume.
Am 8. und 9.2. nahmen wir mit der TT-Jugendanlage „Wittenburg“ an der Modellbahnausstellung in Mittenwalde teil.
Auf der Suche nach neuen Clubräumen wurden wir im Mai endlich fündig.
Am 24.7. stimmte die Mehrheit der Mitglieder auf einer Informationsveranstaltung einem Umzug in die Räume im Königin-Elisabeth-Krankenhaus Herzberge (KEH) zu. Mit den Einschränkungen der Corona-Pandemie organisierten wir den Ausbau und die Renovierung der neuen Räume.
Nach dem Ausbau erfolgte am 31.10. der Umzug in das Haus 7 des KEH.
2021
Am 4.1. erfolgte die Übergabe der alten Clubräume an das Bezirksamt Treptow-Köpenick.
Am 7.9. präsentierten wir uns am neuen Standort beim „Tag der offenen Tür“ des KEH.
2022
Erwartungsvoll sahen wir der ersten Ausstellung nach dem Lockdown am 24. und 25.5. in Mittenwalde entgegen. Die H0-Anlage „Bahnbetriebswerk“ erhielt im Vorfeld unter anderem einem neuen Lokschuppen, der mit servomotorgesteuerten Toren ausgerüstet war. Die Anlage fand so viel Zuspruch, dass wir beschlossen, Technik und Ausstattung zu modernisieren.
Wir nutzten das Hoffest des Hauses 7 des KEH am 26.7., um unsere Räume zu öffnen und haben die Gelegenheit ergriffen, den Club nochmals vorzustellen.
Am 2.12., dem „Tag der Modelleisenbahn“ machten wir unsere Clubräume Interessierten zugänglich.
2023
Es gelang uns, im April einen Ausflug zum Frühjahrsfest im Bw Staßfurt zu organisieren. Allein die An- und Abreise waren dabei schon ein Erlebnis.
2024
Mit der H0m-Anlage „Selketalbahn“ haben wir sowohl erfolgreich an der Ausstellung der „Modellbahnfreunde Telz e.V.“ im Februar in Mittenwalde teilgenommen als auch an der seit längerer Zeit ersten Berliner Modellbahnausstellung, die im April in Karlshorst stattfand. Hier wurde auch die TT-Jugendanlage „Wittenburg“ mit Erfolg gezeigt.
2025
Die TT-Jugendanlage „Wittenburg“ hat im April in Karlshorst großen Anklang insbesondere bei den Kindern gefunden.
Auf dem Regionaltreffen Ost des BDEF am 25.10. in Rathenow waren wir mit fünf Mitgliedern vertreten. Wir haben die Clubräume und die verschiedenen Anlagen der Rathenower Modellbahnfreunde besichtigen können und Einblick in ihre Aktivitäten erhalten.
Vom 5. bis 7.12. haben wir die H0m-Anlage „Selketalbahn“ in Himmelpfort im historischen Brauhaus präsentiert. Die Anlage hat sowohl beim Veranstalter, der Bürgerstiftung Kulturerbe Himmelpfort, als auch bei den Besuchern des dortigen Weihnachtsmarktes große Resonanz gefunden.
2026
Seit einigen Monaten gibt es bei uns im Club wieder eine Gruppe von Schülern, die sich für die Modelleisenbahn begeistert haben. Sie werden angeleitet und mit verschiedenen Arbeitstechniken vertraut gemacht.
Wir sind gespannt, was das Jahr so bringt ...
Der Club blickt in diesem Jahr auf sein 60jähriges Bestehen zurück!
